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Hinweis zum Urheberrecht

Habilitation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-3084
URL: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2004/308/


Entwicklung in Bildung und Beruf

Development in education and occupation

Hohner, Hans-Uwe

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SWD-Schlagwörter: Sozialisationsforschung , Bildungsforschung , Laufbahnberatung , Organisationsentwicklung , Handlung / Beruf
Freie Schlagwörter (Deutsch): berufliches Handeln , integrative Organisationsentwicklung , Kontrollbewusstsein ,
Freie Schlagwörter (Englisch): career development , ocupational development
APA Klassifikation: 3410
Institut: Freie Universität Berlin: Fachbereich Erziehungswissenshaft und Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Habilitation
Hauptberichter: Hoff, Ernst-Hartmut (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.01.1996
Erstellungsjahr: 1995
Publikationsdatum: 30.08.2004
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit wird auf kontrolltheoretischer Basis der Begriff der "beruflichen Entwicklung" entfaltet und seine Konsequenzen für die entsprechenden Forschungs- und Gestaltungsmöglichkeiten beschrieben. Das Ziel der Schrift liegt darin, empirische und konzeptionelle Vorarbeiten zu einer psychologischen Theorie der beruflichen Entwicklung zu leisten. Als empirische Grundlage werden Studien aus zwei prospektiven Längsschnittuntersuchungen (Konstanzer Oberprimanerlängsschnitt 1970-1978, Berliner Facharbeiterstudie 1979-1987) herangezogen und im Hinblick auf ihre zugrunde liegenden Forschungsstrategien problematisiert und diskutiert. Der zentrale Begriff der beruflichen Entwicklung wird aus drei aufeinander aufbauenden Perspektiven, nämlich theoretisch, methodisch und anwendungsorientiert (besonders für den Bereich der Laufbahnberatung und der integrativen Organisationsentwicklung) analysiert. Zunächst werden in Teil A psychologische Entwicklungsbegriffe problematisiert, im Sinne eines interaktionistischen Verständnisses differenziert und als berufliche Entwicklung spezifiziert. In Teil B wird anhand der empirischen Studien gezeigt, wie in der Forschungspraxis berufliche Entwicklung modelliert und operationalisiert werden kann und welche Beschreibungen von Entwicklungsverläufen sich dabei ergeben können: Entwicklung als kontextabhängige Veränderung von Attitüden, als Effekte von Selektion und Sozialisation und als Interaktion von Arbeit und Persönlichkeit. In einem weiteren Schritt (Teil C) wird berufliche Entwicklung sodann kontrolltheoretisch redefiniert und die bereits dargestellten empirischen Analysen werden auf dieser Grundlage post-hoc interpretiert, kommentiert und einer komparativen Analyse unterzogen. Berufliche Entwicklung generell und berufliches Handeln im besonderen werden dabei als Repräsentation der Wechselwirkung von (individuellen bzw. kollektiven) personalen Ressourcen und von faktisch gegebenen Handlungschancen bzw. beruflichen Restriktionen konzipiert. Schließlich wird in Teil D berufliche Entwicklung als integrative Förderung von Menschen und Organisationen konzipiert. Auf kontrolltheoretischer Basis werden Entwicklungsprozesse von Personen und Organisationen miteinander zu verknüpfen versucht. Besonders mit der daraus resultierenden Kategorie der "beruflichen Autonomie" bietet sich hierfür eine Zielperspektive gleichermaßen für die Gestaltung individueller (Stichwort: realitätsangemessene Selbstentfaltung) wie organisationaler (Stichwort: realitätsbezogene Flexibilität) Entwicklungsprozesse.

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