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Report (Bericht) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-4291
URL: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2004/429/


Sozialisation und Inklusion durch Medien. Zur Ausdifferenzierung sozialwissenschaftlicher Medienforschung

Sutter, Tilmann

Quelle: (2003) Forschungsberichte des Psychologischen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., Nr. 161
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (214 KB)

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SWD-Schlagwörter: Psychologie , Medienforschung , Interaktion , Sozialisation , Medienforschung , Massenkommunikation , Massenmedien , Interaktionalismus
Freie Schlagwörter (Deutsch): Massenmedien; *Soziale Interaktion; *SozialisatioSoziale Medien , Verbraucherverhalten , Systemtheorie , Kommunikationssysteme
Freie Schlagwörter (Englisch): Mass Media , Social Interaction , Socialization , Social Media , Consumer Behavior , Systems Theory , Communication Systems
APA Klassifikation: 2750 Masse
Institut: Universität Freiburg: Institut für Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Forschungsberichte des Psychologischen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
Bandnummer: 161
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 14.12.2004
Kurzfassung auf Deutsch: In vielen Medienforschungen, die sich um die zentrale Frage des Verhältnisses von Medienangeboten und Medienrezeptionen drehen, spielen interaktionstheoretische Konzepte eine zentrale Rolle: Sie erfassen sowohl die vielfältigen Aktivitäten von Mediennutzern als auch Abstimmungsleistungen der Massenkommunikation. Allerdings müssen diese breiten und unscharfen
Interaktionskonzepte in Auseinandersetzung mit soziologischen Interaktionstheorien aufgearbeitet und präzisiert werden, um entscheiden zu können, in welchen Bereichen der Medienkommunikation sinnvollerweise von Interaktion gesprochen werden kann. Dabei wird deutlich, daß nur ungenügend unterschieden wird, wie Personen mit Medienangeboten umgehen und wie Medienangebote auf Personen Bezug nehmen. Mit der soziologischen Systemtheorie
können diese Aspekte den Prozessen der Mediensozialisation einerseits und der
Inklusion durch Massenkommunikation andererseits zugeordnet werden. Auf dieser Grundlage können neue theoretische und empirische Erkundungen konzipiert werden, welche eine notwendige Ergänzung der bislang etablierten Medienrezeptions- und Mediensozialisationsforschungen bilden. Im Zentrum dieser Erkundungen stehen Prozesse der Inklusion, wie sie in Massenkommunikationen (vor allem des Leitmediums Fernsehen) zu beobachten sind. Dieser neue Baustein einer allgemeinen sozialwissenschaftlichen Medientheorie zeigt, wie die Massenkommunikation selbst ein Bild ihrer Adressaten entwickeln und sich so auf ein anonymes Publikum einstellen kann.

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