Autor: Bernhard Jacobs, Medienzentrum der Philosophischen Fakultät der Universität Saarbrücken
created 4.2. 1997; last update 12.7.2005
URL des Originals:  http://www.phil.uni-sb.de/FR/Medienzentrum/verweise/psych/aufgaben/aufgaben.html

Übungsaufgaben stellen mit JavaScript

english version )  [für Experten: Übersicht Aufgabentypen]


Zielsetzung | neue Übungsaufgaben erstellen | Aufgabentypen | weitere Hinweise | Verweise: technisch : pädagogisch

Zielgruppe

Pädagogische Zielsetzung

Neue Übungsaufgaben erstellen


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Die Aufgabentypen

Konstruktionsvorgehen an einem einfachen Beispiel:

Simple Multiple Choice (Beispiel 1)

Wie heißt der Begründer der Psychoanalyse?

1.)Carl Gustav Jung
2.)Alfred Adler
3.)Sigmund Freud
4.)Wilhelm Reich

Programmcode für dieses Beispiel
<FORM>
<P><B>Wie hei&szlig;t der Begr&uuml;nder der Psychoanalyse?</B></P>
<P>
1.)<INPUT type=radio name="mc" value="0">Carl Gustav Jung<BR>
2.)<INPUT type=radio name="mc" value="0">Alfred Adler<BR>
3.)<INPUT type=radio name="mc" value="1">Sigmund Freud<BR>
4.)<INPUT type=radio name="mc" value="0">Wilhelm Reich</P>
<P>
<INPUT type=hidden name=feedback value ="Der Begründer der Psychoanalyse heißt Sigmund Freud. Wichtige Begriffe seiner Lehre sind z.B.: Ich, Es, Überich, Libido, Übertragung, Angstabwehr, Verdrängung und Widerstand.">
<!-- ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------/!-->
<INPUT type=hidden name=bearbeitet value = "false">
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Aufgabe" VALUE= "Aufgabe bestätigen" ONCLICK= "mccheck(this.form)" >
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Lösung" VALUE= "Korrekte Lösung?" ONCLICK= "lmccheck(this.form)" >
</FORM></P>


value="0" bedeutet: Diese Alternative ist falsch
value="1" bedeutet: Diese Alternative ist richtig
ACHTUNG: Es darf nur eine der Alternativen richtig sein (,also nur einmal value="1" gewählt werden).

Mit Hilfe des Netscape Composers 4 kann man diese Aufgabe bequem konstruieren, wie der Bildausschnitt aufzeigt: Hier wurde das Feld Feedback angeklickt, worauf sich das Dialogfeld "HTML-Tag" öffnete und in diesem Dialogfeld läßt sich der Text für das Feedback einfach zwischen die Anführungsstriche hineinschreiben.

Da bei der Konstruktion von einfachen Multiple-Choice-Aufgaben bestimmte Aspekte beachtet werden sollten, habe ich einige Richtlinien zur Erstellung von Multiple-Choice-Aufgaben nach Gronlund zusammengefaßt.


Simple Multiple Choice (Beispiel 2)

(wird hier nur aufgeführt, um zu verdeutlichen, daß man auch mit Simple MC mehr als einfache Fakten abfragen kann: Zudem ist diese Aufgabe in eine Tabelle eingefasst.)
Welche der nachfolgenden Alternativen beschreibt in zutreffender Weise die "Interaktion von Vortest und UV" als einen Störfaktor der externen Validität ?
 
1.) Die im Experiment nachgewiesene Wirkung der UV auf die AV tritt nur dann ein, wenn die Vpn einen Vortest absolviert haben. 
2.) Die Vorgabe des Vortests beeinflußt die AV, so dass ein Effekt auch ohne UV zustande kommt. 
3.) In der Zeit zwischen Vortest und Treatment finden Interaktionen statt, welche die Generalisierbarkeit der Befunde in Frage stellen. 
4.) Die UV ändert sich je nach dem, ob zuvor ein Vortest stattfand oder nicht. 


Simple Multiple Choice (Beispiel 3)

Können mit dem Aufgabentyp 'Simple Multiple Choice' auch einfache True/False-Aufgaben konstruiert werden?

1.)Ja
2.)Nein

Eine Serie klassischer JA-Nein-Antworten lässt sich mit dem Aufgabentyp "mehrere einfache MC-Aufgaben" erstellen. Da die Konstruktion dieser Aufgaben etwas komplizierter ist, wird sie nur dem erfahrenden Aufgabenkonstrukteur empfohlen.


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Multiple Choice mit mehreren zutreffenden Alternativen

Markieren Sie alle Kanzler der Bundesrepublik Deutschland (bis zum 3.2.1997) !

1.) Stresemann
2.) Heus
3.) Adenauer
4.)Erhard
5.) Carstens
6.) Kiesinger
7.) Barzel
8.) Gerstenmaier
9.) Brandt
10.)Schmidt
11.)Kohl
12.)Lafontaine

Programmcode für dieses Beispiel
<P><FORM></P>

<P><B>Markieren Sie alle Kanzler der Bundesrepublik Deutschland (bis zum
3.2.1997)!</B></P>

<P>
1.) <INPUT type=checkbox name="box" value="0">Stresemann<BR>
2.) <INPUT type=checkbox name="box" value="0">Heus<BR>
3.) <INPUT type=checkbox name="box" value="1">Adenauer<BR>
4.) <INPUT type=checkbox name="box" value="1">Erhard<BR>
5.) <INPUT type=checkbox name="box" value="0">Carstens<BR>
6.) <INPUT type=checkbox name="box" value="1">Kiesinger<BR>
7.) <INPUT type=checkbox name="box" value="0">Barzel<BR>
8.) <INPUT type=checkbox name="box" value="0">Gerstenmaier<BR>
9.) <INPUT type=checkbox name="box" value="1">Brandt<BR>
10.)<INPUT type=checkbox name="box" value="1">Schmidt<BR>
11.)<INPUT type=checkbox name="box" value="1">Kohl<BR>
12.)<INPUT type=checkbox name="box" value="0">Lafontaine</P>

<P><INPUT type=hidden name=feedback value ="Die Kanzler der BRD bis zum 3.2.1997 heißen:<p>Adenauer<br>Erhard<br>Kiesinger<br>Brandt<br>Schmidt<br>Kohl">
<!-- ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------/!-->
<INPUT type=hidden name=bearbeitet value = "false">
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Aufgabe" VALUE= "Aufgabe bestätigen" ONCLICK= "boxcheck(this.form)" >
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Lösung" VALUE= "Korrekte Lösung?" ONCLICK= "lboxcheck(this.form)" >
</FORM></P>

Die erforderlichen Angaben entsprechen im Prinzip denselben wie bei Simple MC, nur können nun mehrere Alternativen zutreffen, d.h. value="1" kann mehrmals angewandt werden.
Zuordnungaufgabe durch Multiple Choice mit mehreren zutreffenden Alternativen
Zuordnungsaufgaben (matching tasks) sind als kompakte MC-Aufgaben zu deuten, weil jede Zuordnungsaufgabe in mehrere simple MC-Aufgaben zerlegt werden kann. Unter den hier gegebenen Möglichkeiten lassen sich Zuordnungsaufgaben recht kompakt durch den Aufgabentyp MC mit mehreren zutreffenen Alternativen darstellen, wie nachfolgendes Beispiel aufzeigt.

Welche Personen hatten welches Bundesamt inne?
 
Bundes-
kanzler
Bundes-
präsident
Bundestags-
präsident
Roman Herzog
1.)
2.)
3.)
Helmut Kohl
4.)
5.)
6.)
Philipp Jenninger
7.)
8.)
9.)
Damit die automatische Rückmeldung zutreffendes Feedback rückmeldet, müssen die Alternativen der Reihenfolge nach mit Zahlen bezeichnet werden.

Hinweise
In manchen Fällen erweist sich der Aufgabentyp "mehrere einfache MC-Aufgaben" als echte Alternative zur Aufgabenform "Multiple Choice mit mehreren zutreffenden Alternativen", etwa für bestimmte Zuordnungsaufgaben oder zur Konstruktion einer Serie klassischer Alternativaufgaben. Die Erstellung solcher Aufgaben ist aber etwas komplizierter und wird dem Anfänger daher nicht empfohlen.

Nachfolgende Spezialvarianten von MC- Aufgaben mit mehreren zutreffenden Antworten sind nur für den technisch und pädagogisch erfahrenen Aufgabenkonstrukteur gedacht:


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Short Answer Aufgabe (Beispiel 1)

Wie heißt der Begründer der Psychoanalyse ?


Programmcode für dieses Beispiel
<FORM method=post>
<P><B>Wie hei&szlig;t der Begr&uuml;nder der Psychoanalyse ?</B></P>

<P><INPUT type=text name="antwort" size=40 value="" >
<INPUT type=hidden name=muster1 value ="Sigmund Freud">
<INPUT type=hidden name=muster2 value ="Freud">
<INPUT type=hidden name=muster3 value ="">
<INPUT type=hidden name=vergleich value = "="><BR>
<INPUT type=hidden name=feedback value ="Der Begründer der Psychoanalyse heißt Sigmund Freud. Wichtige Begriffe seiner Lehre sind z.B.: Ich, Es, Überich, Libido, Übertragung, Angstabwehr, Verdrängung und Widerstand.">
<!-- ------------------------------------------------------/-->
<INPUT type=hidden name=bearbeitet value = "false">
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Aufgabe" VALUE= "Aufgabe bestätigen" ONCLICK= "shortcheck (this.form)" >
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Lösung" VALUE= "Korrekte Lösung?" ONCLICK= "lshortcheck(this.form)" >
</FORM></P>

Insgesamt stehen 3 Muster zur Verfügung, mit der die Antwort des Schülers verglichen wird.
muster1
- entspricht der bestmöglichen Antwort und wird bei der Lösung als Antwort verwendet.
- sollte auf jeden Fall einen Wert erhalten.
muster2 und muster3
- sind alternative richtige Lösungen
- brauchen nicht unbedingt einen Wert zu erhalten (wie hier etwa muster3)
vergleich
= bedeutet: exakte Übereinstimmung zwischen Antwort und Muster
!= bedeutet: Muster ist in Antwort enthalten, wobei zusätzlich die Groß - und Kleinschreibung ignoriert wird.
Eine Antwort ist genau dann richtig, wenn sie (gemäß der Vergleichsart) mit einem der Muster übereinstimmt, wobei ein Mustervergleich mit "" ignoriert wird, da nichts in allem enthalten ist und dann jede Antwort richtig wäre.
Hinweis: Es kann vorkommen, daß es bei diesem Aufgabentyp zu Problemen kommen kann, wenn der Nutzer irrtümlich die Returntaste zur Aufgabenbestätigung aktiviert. Sofern die Seite auf dem lokalen Rechner liegt, treten bei mir keine Probleme auf.

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Short Answer Aufgabe (Beispiel 2)

Wie nennt man die theoretische Position innerhalb der Psychologie, die nur beobachtbares Verhalten als analyserelevant bezeichnet und sich nicht weiter darum schert, was zwischen Reiz und Reaktions sonst noch so passiert ?


Bei dieser Aufgabe wurde unter anderem als Mustervergleich auch "Muster ist in Antwort enthalten" verwendet.

Damit lassen sich viele Antworten als richtig rückmelden, die ansonsten infolge falscher Schreibweise oder auch richtiger Erweiterungen beim Vergleich = als falsch bezeichnet werden müßten. Beispiel: muster2="kohl" würde beim Vergleich != sowohl Helmut Kohl wie auch Dr. Helmut Kohl als richtigen Kanzler rückmelden, weil hier die Groß-und Kleinschreibung irrelevant ist und in beiden Antworten kohl vorkommt. Allerdings wären dann auch Kohlkopf oder Kohlmeise richtig, was auf die Problematik dieser Prüfung hinweist.

Short Answer Aufgabe speziell zur Überprüfung von Zahlen

1:2 = 
richtig ist dann z.B.:. 0.5; .5; 0,50000
Die Konstruktion dieses speziellen Short-Answer-Aufgabentyps wird näher unter der eigenen Seite
Short - Answer (Zahl) - Aufgabe zur Überprüfung von Zahlen erklärt.
Mehrfache Short Answer Aufgaben
,die zunächst mehrere freie Antworten verlangen, bevor die Aufgabe bestätigt wird, findet man unter der Seite Multiple-Short-Answer-Aufgaben. Dieser Aufgabentyp kann sehr flexibel eingesetzt werden und eignet z.B. für auch als Lückentests oder zur Prüfung von Reihenfolgen.
Eigene Seite: Ratschlage zur Konstruktion von Short-Answer-Aufgaben

Essay-Test-Aufgabe

Was versteht Piaget unter Schema ?


Programmcode für dieses Beispiel
<P><FORM method=post>
<B>Was versteht Piaget unter Schema ? </B></P>
<P><TEXTAREA name="antwort" rows=10 cols=50 wrap=virtual></TEXTAREA></P>
<P><INPUT type=hidden name=feedback value="Ein Schema ist ein organisiertes Verhaltensmuster  (Ginsburg & Opper)  bzw. eine kognitive Struktur, die sich auf eine Klasse gleichartiger Handlungssequenzen  bezieht (Buggle). Ein Schema ist die innere geistig-strukturelle Basis fuer Handlungssequenzen, wie z.B. das Greifen.  Das Greifschema liegt beispielsweise allen moeglichen  Arten des Greifens (nach einem Ball, nach Wasser etc.) zugrunde. <HR> Diese Musterantwort stammt von <A HREF='http://www.drbenediktklein.de/'>Benedikt
Klein</A>">
<!-- ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------/!-->
<INPUT type=hidden name=bearbeitet value = "false">
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Aufgabe" VALUE= "Aufgabe bestätigen" ONCLICK= "essay (this.form)" >
<INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Lösung" VALUE= "Korrekte Lösung?" ONCLICK= "lessay(this.form)" >
</FORM>

Hier bleibt nur die Möglichkeit, die Musterantwort als Wert der Variable feedback zu definieren.
Eigene Seite: Ratschlage zur Konstruktion von Essay-Test-Aufgaben

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Anklicken einer Position in der Graphik

Diese Aufgaben sind nicht so einfach zu erstellen. Wer wenig Zeit hat, braucht gar nicht erst damit zu beginnen, da der Aufwand zum Teil beträchtlich ist. (Diese Aufgabe funktioniert lokal nur dann, wenn die Datei dreieck.gif im selben Verzeichnis wie diese Datei liegt!)

Klicken Sie mit dem Mauscursor bitte auf die Hypotenuse !



Programmcode für dieses Beispiel
<P>
<FORM>
<B>Klicken Sie mit dem Mauscursor bitte auf die Hypotenuse !</B> </P><P>
 <IMG USEMAP="#dreieck" SRC="dreieck.gif" HEIGHT=132 WIDTH=204></P><P>
 <MAP NAME="dreieck">
   <AREA Shape="poly" COORDS="14,21 28,21 188,108 188,113 14,21" href= "javascript:meldung('1','Sie haben die Hypotenuse angeklickt')"  onMouseOver="window.status='Bitte mit der Maus korrekte Stelle anklicken!'; return true"; onMouseOut="window.status=''; return true" >
   <AREA Shape="rect" COORDS="181,14 188,101" href= "javascript:meldung('0','Sie haben eine Kathete angeklickt')" onMouseOver="window.status='Bitte mit der Maus korrekte Stelle anklicken!'; return true"; onMouseOut="window.status=''; return true">
   <AREA Shape="rect" COORDS="22,14 187,20" href= "javascript:meldung('0','Sie haben eine Kathete angeklickt')" onMouseOver="window.status='Bitte mit der Maus korrekte Stelle anklicken!'; return true"; onMouseOut="window.status=''; return true">
 </MAP> </P><P>

 <!-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------/!-->
 <INPUT type=hidden name=bearbeitet value = "false"> 
 <INPUT type=hidden name=feedback value ="Die Seite y ist die Hypotenuse. <HR> In einem Dreieck heißt die Seite, die dem rechten Winkel gegenüberliegt, Hypotenuse. Das ist hier die Seite y <HR>Die Hypotenuse ist die längste Seite des Dreiecks. Die beiden Seiten, die an dem rechten Winkel anliegen, heißen Katheten.">
 <INPUT TYPE="BUTTON" NAME="Lösung" VALUE= "Nähere Erklärungen" ONCLICK= "graphfeedback(this.form)" >
</FORM></P>

Zunächst muß eine www-fähige Grafik (gif, jpg) vorhanden sein, die anklickbaren Bereiche festgelegt und in Form von Area Shape und Koordinatenpunkten ermittelt werden, was man am besten mit einem Programm (siehe z.B.: Getting Utilities for Creating Clickable Maps) bewerkstelligt. Dann muß natürlich noch das Bild als Usemap wie oben ins WWW eingebunden und die Namen gegebenenfalls geändert werden. Bei mehreren Aufgaben der Form Clickable Map sollte jeweils der Map Name anders lauten.

Anpassungen der mit <AREA... beginnenden Zeilen:

  • Shape und COORDS entsprechend den Werten der festgestellten Bereiche
  • meldung('erster Wert=richtig/falsch','zweiter Wert= direkte Rückmeldung dazu'..), im Beispiel

  • meldung('1','Sie haben die Hypotenuse angeklickt') = richtig und direkte Rückmeldung dazu
    meldung('0','Sie haben eine Kathete angeklickt') = falsch und direkte Rückmeldung dazu
    Dann kann man noch wie in den anderen Aufgaben nähere Erklärungen im verdeckten Input Feld feedback abgeben.
    Die direkte Rückmeldung sollte recht kurz sein und kein HTML-Code beinhalten.
    Die Rückmeldung im Feld Feedback kann HTML-Code beinhalten.

    Grafische Aufgaben sind aufwendig ,etwas mühsam und man muß halt so einiges selbst ausprobieren. Im obigen Beispiel, das hier nur zu Demonstrationszwecken dient, hätte man auch das Bild zeigen und die Aufgabe über Simple MC abwickeln können. Positionierungen innerhalb von Graphiken eignen sich insbesondere dann, wenn das, was auszuwählen ist, sehr schwer verbal umschrieben werden kann bzw. wenn der anklickbare Bereich ziemlich offen ist und kaum einer Bezeichnung zugeordnet werden kann.

    siehe ein weiteres Beispiel für eine clickable map von K. Blachut


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    Zusätzliche Hinweise und Empfehlungen

    Hilfen bei der Aufgabenbeantwortung

    Aufgabenhinweis durch Verweis Hinzufügen weiterer Forms
    Aufgabenbeispiele mit Aufgabenhinweisen: Gestufte Aufgabenhinweise vor der Aufgabenbestätigung
    5 CDs kosten 20 Euro. Wieviel kosten 8 CDs?
    8 CD's kosten  Euro
    Wenn Du Schwierigkeiten mit der Aufgabe hast, hilft möglicherweise der 


    In eine normale Short Answer Aufgabe wurden lediglich nachfolgende Elemente eingefügt.
    <!-- gestufte Hilfen vor Aufgabenbestätigung -höchstens 3 Hilfestellungen   /!-->
    <input type=button name=hintbutton value="Aufgabentip" onclick=gibhint(this.form)>
    <input type=hidden name=hint1 value="Überlege zunächst, was eine CD kostet.">
    <input type=hidden name=hint2 value="Eine CD kostet 4 Euro <p>20 : 5 = 4">
    <input type=hidden name=hint3 value="Wenn eine CD 4 Euro kostet,<br>wieviel kosten dann 8 CD's ?">
    <input type=hidden name=okhint value="0">
    <!-------------------- gestufte Hilfen Ende  -------------------------------/!-->
    Die entsprechenden Elemente können in eine beliebige Aufgabe (nicht jedoch in den Sonderformen Mehrfache Short-answer bzw. Mehrfache MC-Aufgaben ) kopiert und anschließend der Text abgeändert werden. Den Rest übernimmt eine Funktion im Skript dieser Datei.
    Folgendes muss beachtet werden:
    Prompting bei einer Short Answer Aufgabe
    mehrere Feedbackstufen
    Gelegentlich mag es Sinn machen, den Elaborationsgrad des Feedbacks zu staffeln oder alternative Feedbackinformationen als Optionen anzubieten. Lerner mit relativ hohem Vorwissen genügen knappe Rückmeldungen, während Anfänger möglicherweise detailliertere Erklärungen benötigen. Manche Lerner könnten versuchen, sich eine knappe Rückmeldung selbst verständlich zu machen und erst bei Misslingen oder zur Bestätigung ausführlicheres Feedback einzusehen. Ein entsprechendes Aufgabenangebot wird am nachfolgenden Beispiel aufgezeigt:
    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,  in einem Skatspiel
    als erste Karte ein Ass oder eine rote Karte zu ziehen ?

    [Übrigens: Im gegebenen Beispiel könnten Sie das korrekte Ergebnis auch als Rechenausdruck (z.B. 1/3*1/5 eingeben, weil der Short-Answer-Aufgabentyp für Zahlen zugrunde liegt.]

    Um die entsprechenden Möglichkeiten in die normale Aufgabenkonstruktion einzufügen, benötigt man für jedes weitere Feedback jeweils

    Auf diese Weise lassen sich beliebig viele Feedbackvarianten erstellen.

    weitere Gestaltungsvarianten - eher für den Experten !


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    Auf das JavaScript verweisen
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    Änderung am Script vornehmen (nur bei entsprechender Erfahrung!!!): Änderung an den Forms vornehmen (nur bei entsprechender Erfahrung!!!): Hinweise zu Eingaben im Feedback
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    Einige kritische Abschlußbemerkungen

    Verweise auf sonstige Ansätze für interaktive Übungen

    JavaScript Cgi-Programme


    Pädagogische Verweise

    Anregungen für Aufgabenbeispiele sowie einige Prinzipien und Ratschläge zur Konstruktion von Aufgaben
    Richtlinien zur Erstellung von Multiple-Choice-Aufgaben nach Gronlund
    Ratschläge zur Erstellung von Short-Answer-Aufgaben
    Ratschläge zur Konstruktion von Essay-Test-Aufgaben

    Horten: Test and exercise learning - Tests, quizzes, and self-evaluations
    Assessment, ein sehr umfangreicher Text zu verschiedenen Aspekten der Leistungserfassung, darunter auch eine Diskussion verschiedener Aufgabenformen, University of Technology, Sydney
    Writing Multiple Choice Items which Require Comprehension von Russ Dewey
    Hinweise zu Auswirkungen von Aufgabenbearbeitungen auf das Lernen Schlussbetrachtungen
    Die Entstehung dieses Projektes um das Jahr 1996 herum ist in engem Zusammenhang mit der damals führenden Browsersoftware Netscape zu sehen. Netscape stellte früh einen Browser und zugleich einen Html-Editor zur Verfügung und bot so jedem Interessenten ohne zusätzliche Kosten die Möglichkeit, Internetseiten zu erstellen und diese direkt anzuschauen. Die Konzeption der hier verfolgten Aufgabenkonstruktion orientierte sich dabei an 2 zentralen Prinzipien:
    1. den Aufgabenentwickler von der Programmierung zu entlasten, ihm aber dennoch eine vom technischen Aufwand zumutbare und von der Nutzung her sehr flexible Aufgabenkonstruktion zu ermöglichen,
    2. eine Aufgabenbearbeitung auch ohne zentralen Server anzubieten, um allen an Übungen interessierten Lernern hinreichende Chancen zu geben sich kostenfrei, am besten zu Hause am eigenen Computer (ohne Netzanschluss) weiter zu bilden.
    Die früheren Netscapeversionen bis zur Version 4.7 sind in besonderer Weise für die Aufgabenkonstruktion prädestiniert, weil sie einen sehr guten Überblick über und Zugriff auf die Formulare erlauben und so eine unkomplizierte und sehr effiziente Edition der Aufgaben zulassen. Die Aufgabenerstellung, die in den meisten Fällen mit Netscape 4 Communicator bequem zu bewerkstelligen ist, geht nun aber in den neuen Netscapeversionen (etwa Netscape 7) viel umständlicher vonstatten, funktioniert zum Teil gar nicht, und ist deshalb nicht mehr praktikabel. Da zunehmend Html-Seiten gestaltet werden, die auf älteren Browserversionen gar nicht mehr lauffähig sind, macht es wenig Sinn, die hier gewählte Art der Aufgabenentwicklung weiter zu verfolgen.

    Dies bedeutet nicht, die Erstellung von Aufgaben in der dargelegten Weise würde sich nicht lohnen. So habe ich etwa 1998 ein Tutorium für ein ganzes Seminar erstellt, was als interaktive Elemente Aufgabentypen dieser Seite nutzte, auf einer Diskette unterzubringen ist und von vielen Studenten heute noch mit Erfolg offline bearbeitet wird. Ich habe nicht den Eindruck, neuere Browserversionen würden das Tutorium entscheidend verbesseren. Auch für einige Experimente dienten die Aufgabenschablonen bzw. Scripte als Ausgangspunkte. Es ist durchaus möglich, mit sehr sparsamen Mitteln pädagogisch etwas zu erreichen. Im Grunde genommen ist nur die Bereitschaft der Dozenten gefragt, vorliegendes Angebot umzusetzen.


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    created 4.2. 1997; last update 12.7.2005; Bernhard Jacobs , b.jacobs@mx.uni-saarland.de