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InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-7541
URL: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2006/754/


Survivability - Gefahrenwahrnehmung und Gefahrenbewältigung in Verkehrssituationen

Füllgrabe, Uwe

Quelle: (2002) 38. BDP-Kongress für Verkehrspsychologie Universität Regensburg 2002, Arbeitsgruppe 17: Psychologische Aspekte von Verkehrskontrollen
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SWD-Schlagwörter: Verkehrspsychologie, Polizeibeamter, Polizeiliche Überwachung, Tödlicher Verkehrsunfall, Unfalltod, Prävention
Collection: PsyDok / Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen/BDP Sektion Verkehrspsychologie: 38. BDP-Kongress für Verkehrspsychologie / Arbeitsgruppe 17: Psychologische Aspekte von Verkehrskontrollen
Institut: Sektion Verkehrspsychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 12.05.2006
Kurzfassung auf : Analysiert man die Situationen, bei denen Polizisten getötet oder verletzt wurden, so
gehören Verkehrssituationen zu den Situationen mit dem größten
Gefährdungspotenzial.
Im Vergleich mit der Gesamtzahl der getätigten Verkehrskontrollen mögen derartige
Gewaltereignisse prozentual äußerst gering sein. Dies ist typisch für viele Formen
von kritischen Ereignissen. Die ? absolut gesehene - Seltenheit von
Gefahrensituationen verführt dazu, sich nicht darauf vorzubereiten. Die sich daraus
ergebenden Konsequenzen, posttraumatische Störungen, Verletzungen oder Tod,
zeigen die Wichtigkeit der Alternative auf: Die Entwicklung eines ?psychologischen
Radars? für Gefahrensituationen.
Die Situation Verkehrskontrolle hatte folgenden Anteil am Tode deutscher
Polizisten, hier im Zusammenhang mit Kfz-Kontrollen (Sessar, Baumann & Müller,
1980):
Fehlerhafter Standort bei Kfz-Kontrollen, bspw. das Aufstellen vor der Fahrzeugtüre,
auf dem Trittbrett des zu kontrollierenden Fahrzeugs oder auf der Fahrbahn ohne
Ausweichmöglichkeiten; ebenso das Hineinbeugen in das Fahrzeuginnere.
= 9,2 % aller Fehler, 7,5 % der gravierendsten Fehler.
Man achtet bei Tätern in Autos nicht auf deren Handbewegungen. Der Griff unter den
Sitz eines Autos ist zumeist der Griff nach einer dort versteckten Waffe!
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