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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-8768
URL: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2006/876/


Zur Lebenssituation der Partner depressiver Patienten - Eine qualitative Untersuchung

Coping with the burden of living with a depressed spouse

Bischkopf, Jeannette

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SWD-Schlagwörter: Depression , Partner , Bewältigung
Freie Schlagwörter (Deutsch): qualitativ
Freie Schlagwörter (Englisch): depression , spouse , burden , coping , qualitative
APA Klassifikation: 3211
Institut: Freie Universität Berlin: Fachbereich Erziehungswissenshaft und Psychologie
Fakultät: Psychologie: Hochschulen Deutschland
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Auckenthaler, Anna (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.12.2002
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 21.12.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel. In der klinischen Forschung sind die Paarbeziehungen depressiver Patienten vorrangig unter dem Aspekt der Ätiologie, des Verlaufs oder der Therapie von Depression untersucht worden. Ziel der Arbeit ist es, zu rekonstruieren, welche Veränderungen Ehe- und Lebenspartner depressiver Patienten in ihrem partnerschaftlichen und familiären Zusammenleben im Verlauf der Erkrankung erleben. Methode. Die Dissertation basiert auf der qualitativen Analyse der narrativen Interviews zur Erfassung der Situation der Studienteilnehmer (n=54), die im Rahmen der Längsschnittstudie "Gesundheitliche und ökonomische Belastungen von Familien mit psychisch kranken Angehörigen" geführt wurden. Diese Studie wurde an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Leipzig unter Leitung von Prof. Dr. med. M. C. Angermeyer durchgeführt. Ergebnis. Partner nehmen die Depression als Lebensereignis mit weitreichenden Folgen für ihre Beziehung und ihren Alltag wahr. Die Bewältigungsformen in der Partnerschaft können entlang der Dimensionen "Involviertheit" und "Einflussnahme" der Partner systematisiert werden. Akute und langandauernde Folgen von Belastung machen spezifische Entlastungsangebote für Partner notwendig. Schlussfolgerung. Im klinischen Kontext sollten gemeinsame aktive Bewältigungsformen, d.h. Bewältigungsformen mit starker Involviertheit und Einflussnahme der Partner gefördert werden. Die Ergebnisse der Untersuchung plädieren für eine größere Sensibilität für partnerschaftliche Themen in der Behandlung depressiver Patienten und die Notwendigkeit der Entlastung ihrer Partner.
Kurzfassung auf Englisch:
Lizenz: Standard-Veröffentlichungsvertrag

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