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Buch (Monographie) zugänglich unter
Betriebs- und Arbeitszeiten beim Gütertransport und bei der Personenbeförderung
Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-10071
URL: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1007/
Quelle:
(2004) Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft (Schriftenreihe der BAuA, Fb 1033)
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.119 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Arbeitszeit , Belastung , Beanspruchung , Güterverkehr , Personenbeförderung
Freie Schlagwörter (Deutsch):
Fehlzeiten , Gesundheitsstandard
Institut:
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: Institut für Psychologie
DDC-Sachgruppe:
Psychologie
Dokumentart:
Buch (Monographie)
ISBN:
3-86509-225-X
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
2004
Publikationsdatum:
02.11.2007
Kurzfassung auf Deutsch:
Neue Marktanforderungen haben im Transportgewerbe zu verändernden Betriebs- und Arbeitszeiten geführt. In letzter Zeit zeigen sich vermehrt Hinweise darauf, dass dies eine höhere Belastung des Fahrpersonals und darüber hinaus eine Gefährdung von Gesundheits- und Sicherheitsstandarts bewirkt. Ziel des Projektes war es daher, die im Bereich des ÖPNV und des Gütertransportes vorfindbaren Betriebs- und Arbeitszeitsysteme zu bilanzieren, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Sicherheits- und Gesundheitsschutzziele zu bewerten sowie daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Bewertung der betrieblichen Zeitmodelle bzw. die Abschätzung de mit ihnen verbundenen Risiken basiert auf dem Belastungs-/Beanspruchungskonzept. Methodisch war die Untersuchung als praxisorientierte, explorative Studie angelegt, deren Ergebnisse sich auf ein breites Spektrum der Daten- und Informationgewinnung stützen (Sekundäranalyse, Expertengespräche, Workshops, Beobachtungen, Befragungen). Es hat sich gezeigt, dass die bilanzierten Zeitmodelle häufig Merkmale aufweisen, die unter ergonomischen Gesichtspunkten zu einer erhöhten Beanspruchung und damit zu erhöhten Gesundheitsrisiken führen müssten. Der beabsichtigte empirische Beleg dieser Zusammenhänge ist auf der Basis der verfügbaren Daten nur z.T. gelungen. Die wenigen erreichbaren Datenbestände wiesen erhebliche Probleme hinsichtlich der Datenstruktur und -qualität auf. Allerdings zeigen die untersuchten Zeitmodelle, auch wenn sie nur einen Teilaspekt des komplexen Problemfeldes darstellen, aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive bereits auf betrieblicher Ebene erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten auf. Für eine umfassende Verbesserung der Arbeitszeitbedingungen des Fahrpersonals sind darüber hinaus, wie die Diskussion mit den Experten gezeigt hat, Eingriffe auf politischer und normativer Ebene erforderlich.
Lizenz:
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